• Biotechnologische Peelings , Fruchtsäure Peeling

    Post-Peel Solution

    Die Post-Peel Solution ist eine speziell entwickelte Neutralisationslösung, die den Peeling-Prozess nach einem chemischen Peeling (z. B. Fruchtsäurepeeling) zuverlässig stoppt.
    Inhalt: 150 ml

  • Biotechnologische Peelings , Fruchtsäure Peeling

    Pre-Peel Solution

    Pre-Peel Solution zur Behandlung, Reinigung & Desinfektion der Haut vor chemischen Peelings wie Fruchtsäurepeeling und Microneedling.

    Inhalt: 150 ml

  • Fruchtsäure Peeling , Microneedling Vor- & Nachbehandlung

    5 % Tranexamsäure – pH: 2,8 – 3,0

    Dieses Peeling ist für alle Hauttypen, auch empfindliche, geeignet. Mit 5% Tranexamsäure und 5% Niacinamid reduziert es Hyperpigmentierung, reguliert Melaninproduktion, fördert Hauterneuerung und schützt vor freien Radikalen. Ideal bei Akne-Narben und ungleichmäßigem Hautton.

    Inhalt: 60 ml Tranexamsäure + 150 ml Pre-Peel + 150 ml Post-Peel

  • Fruchtsäure Peeling , Microneedling Vor- & Nachbehandlung

    Bernsteinsäure-Peeling Set 5% – pH: 2,8 – 3,0

    Bernsteinsäure wirkt entzündungshemmend, beruhigt empfindliche oder reaktive Haut und mindert Rötungen. Schützt die Zellen vor Degeneration und beugt so vorzeitiger Hautalterung vor. Entfernt sanft und natürlich abgestorbene Zellen, die die Poren der Haut verstopfen.
    Sie ist 100% natürlich und für Veganer geeignet. Geeignet für alle Hauttypen, empfohlen für empfindliche Haut.

    Inhalt: 50 ml Bersteinsäure, 150 ml Pre & Post Peel<br ...

  • Akne & Pickel , Fruchtsäure Peeling

    Salicylsäure 2 % – 2 ml

    Reduziert Fältchen, Flecken, Narben und Keratosis pilaris. Reguliert fettige Haut – ist daher Ideal zur Behandlung von Akne.

    Ideale Nachbehandlung für zu Hause!

  • Akne & Pickel , Fruchtsäure Peeling

    Salicylsäure Peeling – pH: 2,8 – 3,0

    Salicylsäure Peeling ist das ideale Gesichtspeeling bei fettiger Haut, großen Poren, Pickel und zu Akne und Unreinheiten neigender Haut, denn es ist lipophil. Dies bedeutet die Salicylsäure ist fettlösend.

    Besonders vorteilhaft bei diesem Hautbild ist, dass sie auch für empfindliche und sensible Haut bestens geeignet ist.

  • Derma Pen & Co , Fruchtsäure Peeling

    Enpitsu Nano Nadelkopf

    Enpitsu Derma Pen Nano Nadelkopf

  • Fruchtsäure Peeling , Microneedling Vor- & Nachbehandlung

    Glykolsäure Peeling kombiniert mit Ferulasäure

    Glykol- Ferulasäure Peeling Set bestehend aus

    Glycolsäure kombiniert mit Ferulasäure 60 ml

    Pre-Peel-Solution 150 ml

    Post-Peel-Solution (Neutralisator) 150 ml

  • Fruchtsäure Peeling , Gesichtspflege

    Professionelles Fruchtsäurepeeling Set

    Milchsäure + Mandelsäure + Brenztraubensäure + Pre-Peel (250 ml) + Post-Peel (250 ml)

  • Akne & Pickel , Fruchtsäure Peeling

    Mandelsäure Peeling 30% ph-Wert 2,8 – 3,0

    Mandelsäure gehört zu den Alphahydroxysäuren (AHA) und wird aus der Bittermandel gewonnen. Sie hat ein höheres Molekulargewicht, das ein viel langsameres Eindringen in die Epidermis erlaubt als dies bei anderen Säuren der Fall ist, dadurch wird die Haut nicht gereizt. Anzuwenden bei fettiger Haut, vergrößerten Poren, Aknenarben & Hautpigmentierungsstörungen. Nicht anwenden bei Mandelallergie, Dermatitis und Couperose.

  • Fruchtsäure Peeling , Gesichtspflege

    Brenztraubensäure Peeling – Pyruvic Acid Peeling

    Brenztraubensäure 20%

    Bei diesem Produkt handelt es sich um eine Alpha-Ketosäure. Sie ist feuchtigkeitsspendend und hat einen Anti-Aging Effekt. Ihr niedriges Molekulargewicht ermöglicht ihr auch in tiefere Hautschichten einzudringen.

    Anzuwenden bei farbloser, fahler, schlaffer und müder Haut sowie zur Antifalten-Behandlung. Nicht anwenden bei empfindlicher Haut, Couperosis und Dermatitis.

  • Fruchtsäure Peeling , Gesichtspflege

    Milchsäure Peeling 30% ph-Wert 2,8 – 3,0

    Die Milchsäure ist eine organische Alphahydroxysäure (AHA), die die Adhäsion zwischen den Epidermis-Zellen aufbricht, die Ablösung der Zellen anregt und einen sichtbaren Soforteffekt erzeugt. Anzuwenden bei feinen Linien, Ausdruckslinien

    Photo-Aging und zur Stimulation der natürlichen Kollagenproduktion. Nicht anwenden bei Milchallergie, Dermatitis und Couperose.

Fruchtsäure Peeling

Fruchtsäure Peeling, das auch oftmals als chemisches Peeling bezeichnet wird, verwendet für den Peeling –Effekt Fruchtsäuren, um die Haut frischer und strahlender aussehen zu lassen. Neben dem Kampf gegen Fältchen, Falten und für einen sagenhaften Glow kommt dem Fruchtsäurepeeling auch eine große Bedeutung bei der Akne-Behandlung zu.

Was sind Fruchtsäuren?

Unter Fruchtsäuren versteht man eine bestimmte Art von α-Hydroxycarbonsäuren (AHA)und Dicarbonsäuren. Dis sind natürliche Säuren, die in Früchten, aber auch in Milch und Mandeln vorkommen. Zu dieser Gruppe zählt auch die Salicylsäure, die bestimmte Weizenarten bilden. Ihre antiseptische und entzündungshemmende Wirkung ist beim Fruchtsäure Peeling von großem Vorteil.

Wie funktionieren Fruchtsäure Peelings?

Im Laufe der Zeit produziert die Haut immer weniger Kollagen, dadurch lässt die Spannkraft und Elastizität der Haut nach – das Bindegewebe verliert an Festigkeit. Die Fruchtsäuren verleihen der Haut wieder neue Energie, denn die Regeneration wird angeregt und die hauteigene Kollagenbildung wird stimuliert, dabei verbessert regelmäßige Anwendung dauerhaft und sichtbar die Hauterneuerung.
Zusätzlich werden durch das Abtragen eines Teils der oberen Hautschicht Fältchen und feine Linien reduziert. So lockern Fruchtsäuren den Zellverbund zwischen den einzelnen Hornzellen auf, wodurch oberste Hautschichten und tote Hornschuppen leichter abgetragen werden können. Hierdurch verkleinern sich vergrößerte, mit Hautschuppen und Talg verstopfte Poren. Ein wichtiger Aspekt bei der Akne-Behandlung, denn die Entstehung neuer Unreinheiten wird dadurch verringert. Auch werden Akne-Narben abgetragen.
Zusätzlich wird die Regeneration der Keratinozyten stimuliert, was zu einer Verdickung der Epidermis führt. Dies führt dazu, dass die Haut widerstandsfähiger wird und weniger Fältchen und Falten aufweist.

Grundsätzlich gilt nach Anwendung eines professionellen Fruchtsäure Peelings von Utsukusy Cosmetics sollte immer eine Neutralisationslösung verwendet werden, um den Peeling Effekt zu stoppen. Utsukusy Cosmetics führt hierfür die Triacidos Neutralisationslösung und die Post-Peel Solution im Sortiment.

Warum kommen verschiedene Säuren zur Anwendung?

Beim Fruchtsäure Peeling gibt es für jede gewünschte Hautverbesserung einen Spezialisten.

Die Milchsäure ist eine organische Alphahydroxysäure (AHA), die die Adhäsion zwischen den Epidermis-Zellen aufbricht, die Ablösung der Zellen anregt und einen sichtbaren Soforteffekt erzeugt. Anzuwenden bei feinen Linien, Ausdruckslinien, Photo-Aging und zur Stimulation der natürlichen Kollagenproduktion. Nicht anwenden bei Milchallergie, Dermatitis und Couperose.

Die Mandelsäure gehört ebenfalls zu den Alphahydroxysäuren (AHA) und wird aus der Bittermandel gewonnen. Die Mandelsäure hat ein höheres Molekulargewicht, dies erlaubt ein viel langsameres Eindringen in die Epidermis als dies bei anderen Säuren der Fall ist, dadurch wird die Haut nicht gereizt. Anzuwenden bei fettiger Haut, vergrößerten Poren, Akne und Hautpigmentierungsstörungen. Nicht anwenden bei Mandelallergie, Dermatitis und Couperose.

Bei der Brenztraubensäure handelt es sich um eine Alpha-Ketosäure. Sie ist feuchtigkeitsspendend und hat einen Anti-Aging Effekt. Das niedrige Molekulargewicht ermöglicht ihr auch in tiefere Hautschichten einzudringen.
Anzuwenden bei farbloser, fahler, schlaffer und müder Haut sowie zur Antifalten-Behandlung. Nicht anwenden bei empfindlicher Haut, Couperose und Dermatitis.

Es gibt aber auch Kombinationen unterschiedlicher Säuren. Wie dies beim 3-fach Peeling von Utsukusy der Fall ist. Es kombiniert Weinsäure (Glycolsäure), Milchsäure und Salicylsäure. Anzuwenden bei Akne, Narben, Falten und Pigmentflecken.

Auch gibt es bei Utsukusy Cosmetics ein Fruchtsäure Peeling aus einer Kombination von Glycolsäure und Ferulasäure. Es enthält 5% Glycolsäure und 2% Ferulasäure.  Die Glycolsäure wirkt sowohl auf die Hornschicht als auch in tieferen Hautschichten. Glycolsäure hat nicht nur eine exfolierende Wirkung auf die Gesichtshaut, sondern verringert auch die seborrhoischen Ausscheidungen der Haut. Dies bedeutet die Neigung zu fettiger Haut nimmt ab und vergrößerte Poren werden auf ihre Normalgröße reduziert. Die Ferulasäure ist ein hervorragendes Antioxidans pflanzlichen Ursprungs. Ferulasäure stimuliert die Produktion von Kollagen und Elastin. Sie reduziert feine Linien, Falten und Altersflecken und hilft bei durch UV-Strahlen induzierten Hautschäden.

Warum soll man nach einem Fruchtsäure Peeling die Sonne meiden?

Wie bereits beschrieben nimmt die Hornschicht durch den Peeling-Effekt ab. Dies führt zu einer Erhöhung der Lichtempfindlichkeit der Haut. Insbesondere bei regelmäßiger Anwendung eines Fruchtsäure Peelings sollte direkte UV-Strahlung durch Sonnenlicht vermieden werden und auch ist es ratsam die Haut mit einem UV-Blocker mit Lichtschutzfaktor 50 zu schützen.

FAQ: Fruchtsäure Peeling im Institut – Fragen, die in der Praxis zählen

1) Was ist ein Fruchtsäure-Peeling und wofür steht AHA?

Ein Fruchtsäure-Peeling ist ein chemisches Peeling auf Basis von Alpha-Hydroxysäuren (AHA). Im professionellen Setting nutzen wir AHAs, um die Abschilferung der Hornschicht kontrolliert zu unterstützen und dadurch Textur, Glow und Teintgleichmäßigkeit planbar zu verbessern. Entscheidend ist, dass wir Intensität nicht „nach Gefühl“, sondern über pH, Einwirkzeit, Neutralisation und Nachpflege steuern. Für stabile Ergebnisse ist eine Kurplanung meist sinnvoller als einzelne, sehr intensive Sitzungen.

2) Was ist der Unterschied zwischen Fruchtsäure-Peeling und chemischem Peeling?

Chemisches Peeling“ ist der Oberbegriff für Peelings, die über Säuren oder Enzyme arbeiten. „Fruchtsäure-Peeling“ meint im Alltag meist ein AHA-Peeling. Für die Behandlungsplanung ist die Unterscheidung wichtig, weil AHA, BHA und PHA unterschiedliche Indikationsschwerpunkte und Verträglichkeitsprofile haben. Wenn Kund:innen „Fruchtsäure“ sagen, klären wir deshalb immer, ob das Ziel eher Oberfläche/Textur oder eher Porenkanal/Talg betrifft.

3) AHA, BHA oder PHA: welche Säure für welches Hautbild?

AHA eignet sich besonders für Texturverfeinerung, Glow und oberflächennahe Unregelmäßigkeiten. BHA (Salicylsäure) ist häufig die logischere Wahl, wenn Talgdominanz und Porenkanal im Vordergrund stehen (Komedonen/Unreinheiten). PHA kann eine Option sein, wenn wir sehr sanft exfolieren möchten, etwa bei empfindlicher Tendenz oder wenn wir die Barriere besonders konservativ führen müssen. In der Praxis entscheidet nicht „besser/schlechter“, sondern die Passung zum Hautziel und zur Toleranzlage.

4) Welche Fruchtsäuren werden im Institut am häufigsten eingesetzt?

Im Institut begegnen uns häufig AHA-Profile wie Glykolsäure, Milchsäure und Mandelsäure. Glykolsäure wird oft gewählt, wenn wir eine deutliche Textur- und Glow-Optimierung anstreben und die Haut robust genug ist. Milchsäure passt häufig sehr gut, wenn Verträglichkeit, Feuchtigkeitsgefühl und Barriereführung im Vordergrund stehen. Mandelsäure wird in der Praxis oft dort eingeplant, wo wir ein sanftes, gut steuerbares AHA-Profil bevorzugen – insbesondere bei sensiblerer Toleranzlage.

5) Fruchtsäure Peeling bei Unreinheiten: wann ist AHA sinnvoll und wann eher BHA?

AHA kann bei Unreinheiten sinnvoll sein, wenn Oberflächenstau und Verhornung die Porenoptik dominieren und die Haut insgesamt „unruhig“ wirkt. Wenn die Problematik jedoch stärker talgig ist und der Fokus im Porenkanal liegt, ist BHA häufig zielgerichteter. Professionell ist die Entscheidung dann, wenn Sie anhand von Hautzustand und Komedonenbild klären, ob Sie primär Oberfläche oder Porenkanal adressieren möchten – und die Heimpflege entsprechend anpassen.

6) Wie häufig planen wir ein Fruchtsäure-Peeling in einer Kur?

Die Häufigkeit der Anwendung eines Fruchtsäure-Peelings hängt vom Hautzustand, Säureprofil, Intensität und der Heimpflege ab. Professionell planen wir nicht nach einer fixen Zahl, sondern nach Hautreaktion und Barriere: Wenn die Haut nach der letzten Sitzung stabil ist, keine anhaltende Rötung zeigt und sich im Alltag nicht „empfindlich“ anfühlt, kann die nächste Sitzung sinnvoll sein. Bei reaktiver oder barrierearmer Haut sind längere Abstände oft besser, weil sie die Verträglichkeit erhöhen und Reizspiralen vermeiden.

7) Welche Einwirkzeit ist im Profi-Setting üblich und wovon hängt sie ab?

Die Einwirkzeit ist einer der wichtigsten Regler in der Kabine, weil wir sie individuell steuern können. Sie hängt ab von Toleranzlage, Säuretyp, pH, Auftragetechnik und dem Ziel der Sitzung (Einstieg vs. Aufbau). Professionell ist es, konservativ zu starten, die Reaktion in Echtzeit zu beobachten und erst dann zu steigern, wenn Hautreaktion und Nachpflege stabil verlaufen. „Mehr Zeit“ ist nicht automatisch „mehr Ergebnis“, sondern kann bei falscher Ausgangslage vor allem mehr Irritation bedeuten.

8) Welche Rolle spielen Konzentration und pH – warum sind Prozentangaben allein nicht vergleichbar?

Prozentangaben beschreiben nur den Säureanteil, aber nicht, wie aktiv das System auf der Haut arbeitet. pH, Pufferung und Galenik beeinflussen, wie „frei“ die Säure vorliegt und wie gut sie sich steuern lässt. Zwei Peelings mit ähnlicher Prozentzahl können deshalb in Wirkung und Verträglichkeit deutlich auseinanderliegen. Für die Kabine ist entscheidend, dass Sie Intensität über einen Standardprozess (Einwirkzeit, Neutralisation, Nachpflege) kontrollieren, statt sich auf eine Zahl zu verlassen.

9) Wann neutralisieren wir ein Fruchtsäure-Peeling – und woran erkennen wir das?

Wir neutralisieren ein Fruchtsäure-Peeling, um die Säureaktivität kontrolliert zu beenden und Überreaktionen zu verhindern. Das ist besonders wichtig, wenn Empfinden und Hautzeichen schneller ansteigen als erwartet oder wenn die Ausgangslage konservatives Arbeiten verlangt. In Echtzeit achten wir auf Dynamik (schnelle Eskalation), Qualität des Empfindens (Schmerz statt Kribbeln) und ungleichmäßige Reaktionsareale. Neutralisation ist dabei kein „Scheitern“, sondern ein professionelles Steuerungsinstrument.

10) Welche Nebenwirkungen sind bei Fruchtsäure-Peelings normal – und wann brechen wir ab?

Leichtes Kribbeln, kurzfristige Rötung und eine feine Schuppung können im Rahmen eines Fruchtsäure-Peelings vorkommen. Behandlungsrelevant wird es, wenn Schmerzen auftreten, die Reaktion sehr schnell eskaliert, deutliche Schwellungen entstehen oder nässende/blasige Veränderungen sichtbar werden. In solchen Fällen beenden wir konsequent, beruhigen gezielt und dokumentieren den Verlauf. Für die nächste Sitzung wird das Konzept nicht „einfach wiederholt“, sondern angepasst (Profil, Zeit, Nachpflege, Heimpflege-Pausen).

11) Welche Kontraindikationen bei Fruchtsäure Peelings sind absolute No-Gos?

Absolute No-Gos sind vor allem akute Barrierestörungen, aktive Infektionen (inklusive akuter Herpes), nicht abgeheilte Hautverletzungen und unklare Hautveränderungen ohne Abklärung. Auch bei bestimmten medizinischen Therapien oder unmittelbar nach stark invasiven Verfahren ist besondere Vorsicht geboten. Professionell ist hier: lieber verschieben und stabilisieren als „durchführen, weil der Termin steht“. Das schützt Kund:innen, Ergebnis und Ihren Ruf.

12) Welche Kontraindikationen bei Fruchtsäure-Peelings sind relativ und erfordern besondere Vorsicht?

Relative Kontraindikationen bei Fruchtsäure-Peelings sind Situationen wie sehr trockene, reaktive Haut, flushende Tendenzen, pigmentanfällige Hautbilder oder stark aktive Heimpflege mit Retinoiden/Säuren. Hier bedeutet „vorsichtig“: passendes Säureprofil wählen, konservativ starten, klare Pausenregeln definieren und UV-Schutz konsequent führen. In vielen Fällen ist die Behandlung möglich – aber nur, wenn Prozess und Nachpflege stimmen.

13) Warum ist Sonnenschutz nach AHA verpflichtend und wie lange?

Nach AHA ist Sonnenschutz Pflicht, weil UV Reizung verlängern und Pigmentrisiken erhöhen kann. Wie lange der Fokus besonders strikt sein sollte, hängt von Intensität und Hautzustand ab – praktisch empfehlen wir jedoch, den Schutz konsequent zu führen, solange die Haut noch empfindlicher reagiert oder Schuppung/Spannung spürbar ist. In Kurprogrammen gehört ein zuverlässiger Sonnenschutz dauerhaft zum Standard, weil er Ergebnis und Sicherheit deutlich verbessert.

14) Welche Wirkstoffe sollten Kund:innen rund um die Behandlung pausieren?

Rund um ein Fruchtsäure-Peeling pausieren Kund:innen idealerweise zusätzliche Reizquellen, insbesondere weitere Säuren, Peelingpads/Toner und starke Retinoid-Spitzen. Auch hochaktive, potenziell irritierende Routinen (zu starke Reinigung, aggressive Wirkstoffcocktails) sollten vorübergehend reduziert werden. Professionell ist, diese Pausen nicht pauschal, sondern individuell zu planen – abhängig von Hautreaktion, Heimpflege und Kurziel.

15) Was empfehlen wir in den ersten 72 Stunden nach dem Peeling?

In den ersten 72 Stunden priorisieren wir: beruhigen, stabilisieren, schützen. Kund:innen vermeiden zusätzliche Exfoliation, extreme Hitze (Sauna/heiße Duschen), starke Aktivstoffroutinen und ungeschützte Sonne. Gleichzeitig setzen wir auf milde Reinigung, barrierestärkende Pflege und konsequenten Sonnenschutz. Diese klare, einfache Regel reduziert Rückfragen und verhindert die häufigsten Irritationsverläufe.

16) Kann man Fruchtsäure-Peelings im Sommer durchführen?

Ja, das ist möglich – aber nur mit realistischer Planung. Wenn Kund:innen hohe UV-Exposition haben oder Sonnenschutz-Compliance unsicher ist, planen wir konservativer oder verschieben intensivere Konzepte. Bei pigmentanfälliger Haut sind wir im Sommer besonders vorsichtig, weil UV ein zentraler Risikofaktor für unerwünschte Pigmentverläufe ist. Entscheidend ist nicht die Jahreszeit allein, sondern das echte Expositionsrisiko.

17) Fruchtsäure Peeling und Microneedling: welche Abstände sind sicher?

Sichere Abstände hängen von Hautzustand und Reaktionsverlauf ab. Wir kombinieren nicht „eng“, wenn die Barriere instabil ist, wenn Kund:innen stark aktiv pflegen oder wenn pigmentanfällige Haut vorliegt. Professionell ist, zuerst Stabilität sicherzustellen und dann die Intensität zu planen, statt Verfahren zu stapeln. Wenn die Haut ruhig ist und Nachpflege/UV-Schutz zuverlässig funktionieren, lassen sich beide Bausteine in einem Gesamtkonzept sinnvoll takten.

18) Wie vermeiden wir PIH-Risiken bei pigmentanfälliger Haut?

PIH-Risiken reduzieren wir vor allem über konservative Intensität, sauberes Entzündungsmanagement und konsequenten UV-Schutz. Pigmentanfällige Haut wird nicht „aggressiver“ behandelt, sondern präziser geführt: stabile Barriere, keine Reizüberlagerung durch Heimpflege, klare Pausenregeln und ein striktes Schutzkonzept. Außerdem achten wir auf die Ausgangslage: Wenn die Haut entzündlich aktiv ist, priorisieren wir zuerst Beruhigung – das senkt das Pigmentrisiko deutlich.

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